15. Juli 2020

SMART Ziele – Wie Sie mit einer Formel Ziele erstellen

Wie können Sie SMART Ziele erstellen und was hat eigentlich der Begriff SMART mit Zielen zu tun? Sobald Sie als Ausbilder, Führungskraft oder im Projektmanagement Ziele fixieren sollen, ist es Hilfreich eine Formel dazu einzusetzen. Die sogenannte SMART-Formel. Schauen wir uns doch einmal einige Tipps in diesem Artikel an, wie Sie Ziele formulieren könnten. Nehmen wir den englischen Begriff, so bedeutet es übersetzt: „Clever„. Und ehrlich gesagt ist es sehr Clever sich das Akronym (Kunstwort) SMART zu nutze zu machen. Damit decken Sie nämlich alles ab, um eine sinnvolle Zielsetzungen zu erstellen und überprüfbar zu machen. So können Ihre Mitarbeiter oder Auszubildenden die Lösungen in Zukunft leichter finden.

Die Formel um SMART Ziele zu erstellen und diese überprüfbar zu machen.

Die Idee dahinter, SMART Ziele zu entwickeln ist einfach und clever zu gleich. Das Kunstwort besteht aus 5 Buchstaben und jeder Buchstabe bekommt einen neuen Begriff. Welcher das ist, schauen wir uns jetzt im Nachfolgenden an.

Lernvideo zum „SMART-Prinzip“

Damit Sie mit dem SMART-Prinzip treffsicher ein Ziel formulieren können, haben wir Ihnen hier ein Lernvideo dazu verlinkt. Hier finden Sie praktische Tipps zur Umsetzung. Die Zielerstellung ist die Basis für viele alltägliche Führungsaufgaben und für viele Fortbildungen wie: Ausbildereignung, Meister, Fachwirte oder Personalfachkaufleute. Auch im Projektmanagment wird mit der SMART-Methode oftmals für die Mitarbeiter ein Ziel formuliert.

Lernvideo zu Smart Ziele. Lernen Sie mit dieser Formel effektive Ziele zu erstellen.

Was bedeutet der Begriff SMART-Formel?

Betrachten wir doch einmal die Begriffe der SMART-Formel.

  • S = Spezifisch
  • M = Messbar
  • A = Angemessen
  • R = Realistisch
  • T = Terminiert
  • Ziel = gewünschtes Endverhalten

Wenn wir uns die einzelnen Buchstaben und Begriffe dahinter geuaer ansehen, wird schnell klar dass die neuen Wörter erfüllt werden sollen. Ihre Mitarbeiter und Auszubildenden werde dadurch eine Art Fixstern bekommen. Es ist nämlich zu jedem Zeitpunkt klar, was Ihre Mitarbeiter erreichen sollen. Wir sehen uns im späteren Verlauf dieses Artikels noch einmal ein Beispiel zur Erstellung der SMART-Ziele an. Diese Formel ist im übrigen auch das Herzstück, um betriebliche Kommunikationsdefizite zu vermeiden.

  • S = Spezifisch: Das bedeutet, dass Sie ein Ziel konkret darstellen sollen. Drücken Sie sich also unmissverständlich aus.
  • M = Messbar: Sie sollten am Ende der SMART-Formel überlegen, welche Operatoren (Kriterien) Sie heranziehen möchten, um zu überprüfen, ob das gesteckte Endergebnis auch wirklich erreicht ist. Es können auch mehrere überprüfbare Punkte sein, die Ihnen wichtig sind.
  • A = Angemessen: In unterschiedlichen Fachbüchern finden Sie auch unterschiedliche Begriffe wie etwa, ATTRAKTIV, AKTIVIEREND, ANSCHAULICH und vieles weiteres. Wir nutzen den Begriff angemessen, da hier Voraussetzungen erfüllt sein sollen, um das Ziel erreichen zu können.
  • R = Realistisch: Wenn eine Führungskraft unrealistische SMART-Ziele formuliert, dann wird kaum jemand in der Lage sein, diese Ziele erfolgreich zu erreichen. In aller Regel, leidet darunter am Ende dann die Motivation.
  • T = Terminiert: Sie können einen klaren Zeitpunkt, oder einen Zeitraum wählen, in dem das Zeil erreicht sein soll. Wenn diese Angabe fehlt, hat das eventuell zur Konsequenz, dass zeitlich geschludert wird. In manchen Fällen geht der Blick auf das Ziel auch verloren, wenn keine Zeitangaben gemacht werden.

Beispiele für SMART-Methode

Wie Sie mit der SMART-Methode auch hilfreiche Ziele erstellen, gebe ich Ihnen einen wertvollen Trick bekannt. Dieser Ansatz ist ist für jede Zielsetzung kinderleicht anzuwenden und das spannende daran ist, dass am Ende die SMART-Methode darauf passt. Zielsetzungen sind auch wichtig, damit die Auszubildenden beispielsweise ihre Schlüsselqualifikationen verbessern.

Beginnen wir jetzt damit ein Beispiel für Ihre SMART-Ziele zu erstellen.

Lernen Sie, wie Sie mit der SMART Formel brauchbare Ziele erstellen. Hier gibt es Beispiele zu SMART Zielen.

Wenn Sie mit 5 Fragen arbeiten, dann setzen Sie vollautomatisch SMART-Ziele ein. Dieser Artikel soll Sie dabei unterstützen ab sofort genau zu zielen. Schauen wir uns an, mit welchen Fragen Sie das Ziel setzen können!

  • Wer soll etwas erreichen?
  • Wann soll das Ziel umgesetzt sein?
  • Wie soll das Ziel erreicht werden?
  • Was soll umgesetzt werden?
  • Womit überprüfe ich es am Ende?

Beginnen wir damit, das Ziel durch die SMART-Methode zu formulieren und mit Leben zu füllen. Dazu nutze ich die ausgewählten Farben, um die Frage dahinter deutlich zu machen.

Abteilungsleiter schreibt folgendes Ziel das ihm wichtig ist:

  • Die Abteilung Vertrieb
  • soll bis zum 23.12.20xx
  • durch Prämienbelohnungen
  • den Krankheitsstand um 5% zum Vorjahr reduzieren.
  • Kontrollpunkte:
    • Abgleich der Werte vom Vorjahr
    • Zahl zum aktuellen Stand prüfen
    • Quote berechnen und Prozentuale Abweichung ermitteln
Mit der SMART Methode zum ausgefeilten Ziel gelangen.

Nehmen wir jetzt die SMART-Methode zur Hand und überprüfen wir unsere Zielsetzung.

S = Spezifisch: Es geht um das Vorjahr im Vergleich zum aktuellen Jahr. Es geht um Krankheitstage und ist unmissverständlich. Zudem geht es nicht um alle Mitarbeiter im Unternehmen sondern um die Abteilung. Ja das Ziel ist konkret.

M = Messbar: Sie haben 3 Kontrollpunkte aufgeführt, um das Ziel zu überprüfen. M ist zum Zielen erfüllt.

A = Angemessen: Die Voraussetzungen für Ihre Mitarbeiter sind gegeben, da die Basis erfüllt ist.

R = Realistisch: Die 5% sind erreichbar. Unrealistisch wäre es, wenn Sie 100% formuliert hätten. Sicher müssten jedoch noch weitere Werte in der Firma geprüft werden, wie chronische Erkrankungen etc. Prüfen Sie einfach Ihre wichtigen Kriterien.

T = Terminiert: Der Termin wurde zur Erreichung auf den 23.12.20xx als Kontrollzeit gesetzt. Einen Termin zu haben ist sehr wichtig um ein Ergebnis fest zu setzen.

Ich hoffe, ich konnte Ihnen die SMART-Ziele mit der Formel in diesem Artikel näher bringen. Diese Tipps sollen Ihnen und Ihren Mitarbeitern oder Auszubildenden in Zukunft den Zugang zu den Zielen einfach und verständlicher werden. Sie können diese Tipps zukünftig zum formulieren für Ihre eigenen Zielsetzungen nutzen.

Ich freue mich wenn Sie bei Fragen oder Anregungen die Kommentarfunktion nutzen.

Falk Leisgen

Autor: Falk Leisgen ist als Ausbilder-Experte in NRW positioniert. Er leitet im Jahr ca. 35 Kurse für angehende Ausbilder und bereitet im Schnitt 500 Menschen auf die AEVO Prüfung vor. Neben der Vorliebe Ausbilder zu unterstützen bekleidet Falk Leisgen unterschiedliche Prüfungsausschüsse bei der IHK.

Alle Beiträge ansehen von Falk Leisgen →

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.